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13. Mai 2008

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Die Fusswaschung

Die Fusswaschung

Vielen Dank an "Panlagnikus" für diese Geschichte, welche wir per E-Mail erhalten haben.

In einer belebten Fußgängerzone einen Kaffe trinkend beobachtete ich das geschäftige Treiben. Es war ein warmer Frühlingstag und ich genoss die Gelegenheit, Passanten in Sandalen und Flip-Flops zu beobachten, da mich Füße total anmachen. Ein kicherndes Pärchen fiel mir sofort auf, denn die beiden schlenderten barfuß umher. Er mochte Anfang 50 sein, wirkte durchtrainiert und hatte schlanke sehnige Füße.. Sie war vielleicht Mitte zwanzig und hatte einen tänzerischen, etwas herausfordernden Gang. Als die beiden an mir vorbei waren und ich ihre Sohlen von hinten beobachten konnte, stellte ich fest, dass sie offenkundig schon eine Weile herumgestromert waren, denn sie hatten rabenschwarze Sohlen und bei ihr waren einige münzgroße weiße Stellen als Zeichen, dass sie sich bereits Blasen gelaufen hatte. Mir gefielen die beiden, und ihre nackten Füße in der City trugen den Flair der Freiheit und des Nonkonformismus. Da ich meinen Kaffe schon bezahlt hatte, konnte ich in gehörigem Abstand den beiden folgen, die übermütig wirkten. Auf einmal hörte ich sie lachend aufschreien, und es stellte sich heraus, dass sie in schleimigen Auswurf getreten war, wie man ihn auf belebten Straße ja oft findet. Er nahm sie mit dem Arm um die Schulter, flüsterte mit ihr und beide kicherten. Beim weiteren Gehen trat er absichtlich in jeden Schleim, ab und zu die feuchten Fußsohlen am Rücken des jeweils anderen Fußes abstreifend, sodass die Füße immer dunkler aussahen. Sie ahmte ihn - anfangs noch mit einem kurzen Zögern und einem kaum merklichen Verziehen des Gesichts - nach und bald schienen sie um die Wette ihre Füße an die schmutzigsten Flecken zu setzen. Auch er zögerte ein wenig, ehe er seinen rechten Fuß in Erbrochenes setzte, was sie ihm - nun fast mit trotziger Entschlossenheit - nachmachte, woraufhin sie sich anschließend gegenseitig die Fußsohlen am Fußrücken des jeweils anderen abrieben. Plötzlich beschleunigte sie ihre Schritte, steuerte zielbewusst auf die recht voluminöse Hinterlassenschaft eines Hundes zu, blickte ihn herausfordernd an, und ließ die braune Masse zwischen ihren Zehen nach oben dringen; er verteilte ihr anschließend mit zärtlichem Streichen seiner Sohlen das Braun über die Fußrücken bis zu den Knöcheln. Mittlerweile war ich den beiden nahe gekommen und starrte gebannt auf ihre nach Sinnesreizen gierenden Füße.

Da sprach er mich an, locker, freundlich, "das ist doch ganz natürlich". Obwohl ich sonst eigentlich als gewandt gelte, stand ich im Moment völlig neben mir; ich wusste nur eins: Diese Füße faszinierten mich, wurden mir zum Gleichnis für ein freies ungehemmtes Leben. Mit rauer Stimme brach es aus mir heraus: "Ich würde euch gerne die Füße lecken!" Die folgende Sekunde dehnte sich für mich zur Ewigkeit, bis er mit kurzem Nicken sagte, "geht in Ordnung". An dem Blick, den die beiden zuvor gewechselt hatten, spürte ich, dass sie, die einen Moment lang ungläubig, fast wie verzaubert, geblickt hatte, den Ausschlag gegeben hatte. Ich folgte den beiden, die sich ein Stück weiter auf zwei plumpe Drahtsessel im Beton der Fußgängerzone setzten, während er etwas herablassend bemerkte: "So, dann mach mal!" "Hier vor allen Leuten?", fragte ich erschrocken. "Ja sicher, ist doch nichts Verbotenes!", meinte nun sie mit einem schnippischen Unterton. Mein Koordinatensystem geriet aus den Fugen, als ich niederkniete, sanft nach seinem rechten Fuß griff und hingebungsvoll meine Zunge von der Ferse bis zur Wurzel der großen Zehe über seine schmutzig-klebrige Fußsohle bewegte, um dann - in jedem einzelnen Zehenzwischenraum einige Runden drehend - den Geschmack der Gosse zu genießen wie bisher noch keine Köstlichkeit. In derselben Weise verfuhr ich mit seinem linken Fuß, als sie mit fordernder Ungeduld mir elegant ihren linken Fußrücken hinstreckte, den ich mit Küssen bedeckte, um dann hingebungsvoll an ihrer Fußsohle zu nuckeln, die vier Blasen zärtlich mit meiner Zunge streichelnd. Nun verschwamm alles, ich war einsgeworden mit der Welt und kann beim besten Willen nicht sagen, ob Sekunden, Minuten oder längere Zeit vergangen waren, als ich eine Hand auf meiner Schulter fühlte. Ein Polizeibeamter erkundigte sich, nicht unfreundlich, aber rauh: "Sonst ist aber noch alles in Ordnung?" Ich stotterte irgendwas vor mich hin, worauf er mich unterbrach: "Wenn Ihr das freiwillig macht, Eure Sache, aber zieht Euch zurück!" Erst als ich aufblickte, sah ich, dass sich bestimmt 20, 30 Gaffer um uns versammelt hatten, denen mein Hippie-Pärchen, das sich des Publikums wohl bewusst war, überlegene Blicke zuwarf. Wir nickten uns kaum merklich zu und verzogen uns.

Er schlug vor, das Spiel "vor ausgewähltem Publikum" fortzusetzen. Mit einer gebietenden Handbewegung signalisierte er mir, dass auch ich meine Schuhe ausziehen solle, was ich umgehend tat. Dann begaben wir uns in das 1 km entfernte Sperrgebiet, in dem ein Billigbordell neben dem anderen liegt. Vor einem der Häuser schlug er vor: "Lasst uns mal hier schauen." Im Eingang hing ein Schild: "Zutritt erst ab 18 Jahren, für Frauen verboten." Damit sie nicht auffiel, gab ich ihr meinen Parka, in den eingehüllt sie geschlechtsneutral wirkte. Kokett forderte sie mich auf, ihr auch mein T-Shirt zu übergeben und mit bloßem Oberkörper - "wie es sich für einen Sklaven gehört" - den beiden zu folgen. Normalerweise laufen Bordellbesucher eher mit verschämt-gesenktem Blick durch solche Häuser, doch wir drei Barfüßer waren den neugierigen Blicken unverhohlen ausgesetzt. Er entschied sich für eine junge, dunkelhaarige, bildhübsche Nutte, durch deren geöffnete Zimmertür Peitschen, schwere Ledergürtel mit Stahlnieten und Fesseln dem Anblick potentieller Kunden dargeboten wurden. Er forderte mich auf, der Nutte 100 € zu geben, erklärte ihr dann, seine Freundin umarmend: "Wir beide wollen uns miteinander amüsieren und während dessen von dem da (er deutete auf mich) die Füße waschen lassen. Deine einzige Aufgabe ist, ihn anzuspornen." Mit zielsicherem Blick erspähte er eine neunschwänzige Katze mit 1.30 langen Vierkantleder-Riemen, die er der Nymphe in die Hand drückte. Sie wollte die Tür schließen, doch die Barfüßige, die sich des Parkas schon entledigt hatte, stellte trocken fest: "Mit Zuschauern ist der Kitzel größer." Achselzuckend ließ die Liebedienerin allen Neugierigen den Blick auf unser nun folgendes Spiel.



Mein Pärchen legte sich auf das Futon-Bett, schmiegte sich aneinander und begann mit unverklemmtem Liebesspiel, während ich meinen Platz zu ihren Füßen einnahm, die mit meiner Zunge rein zu waschen nun meine Aufgabe war. "Mehr Leidenschaft für meine Füße" forderte meine Fußherrin, und unmittelbar anschließend zog die Peitsche mit voller Kraft über meinen Rücken. Ich intensivierte meine Bemühungen, saugte die Dreckklumpen gierig aus ihren Zehenzwischenräumen, was mir den Befehl, "Mehr Mäßigung", einbrachte, der von drei pfeifenden Peitschenhieben gefolgt wurde, die ein Feuer in meinem Rücken entflammten. "Mich hast Du wohl ganz vergessen.", monierte er, was mir gleich zehn Strafhiebe einbrachte, bei denen sich die Peitschenstriemen um meine Seite schlangen und die bleiverplombten Peitschenenden blutende Wunden in die Brust rissen. Bei zunehmend wilderem Liebesspiel meiner Herrschaften bekam ich schmerzhafte Tritte ins Gesicht, und wurde von meiner Exerzitienmeisterin gnadenlos gezüchtigt für meine Ungeschicklichkeit, mich nicht den Bewegungen der Liebenden anschmiegen zu können. Der brennende Schmerz, der Geschmack, Geruch und Anblick der immer sauberer werdenden Füße, das Knallen der Peitsche verschmolz zu dem intensivsten Kunstwerk, das mich je überwältigt hat. Ein Blick aus dem offenen Zimmer fiel auf fasziniert kichernde Kolleginnen meiner Zuchtmeisterin, die ebenso wie einige sprachlose Bordellkunden das Spektakel verfolgten. Die Szene kam mir traumhaft vor, versank im Strudel und war doch wirklicher und intensiver als alles, was ich je erlebt hatte: innen und außen wurde eins und ich löste mich auf.

Als ich wieder zu mir kam, lächelte mein Schutzengel der Lust, desinfizierte die Striemen mit einer beißenden, nach Essig riechenden Flüssigkeit. Meine Fußfreunde waren schon verschwunden. Zahllose Stunden bin ich seither schon durch die Straßen gelaufen in der Hoffnung, sie wiederzusehen; bisher vergeblich. Auch in diesem Frühling möchte ich wieder mein Opfer bringen und harre derer, die es annehmen wollen.
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