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Die Schulmädchen
Vielen Dank an "(c) 2004/2005 mafrawi@web.de" für diese Geschichte, welche wir per E-Mail erhalten haben.
Rambald lernte ich vor etwa drei Jahren kennen als ich im Außendienst arbeitete. Ein paar Wochen nach dem geschäftlichen Termin trafen wir uns rein zufällig und privat auf der Straße wieder. Kurzerhand lud er mich auf ein Bier ein. Er sagte, er wolle wissen, was ich von einer Geschichte hielt, die er vor einiger Zeit erlebt hatte.
Nun: Mich interessiert, was Ihr von seiner Geschichte haltet. Ich sollte sie für ihn aus einer gewissen neutralen Perspektive nieder schreiben. Mittlerweile dürften wohl so sieben bis acht Jahre zwischen der damaligen Sache und heute liegen.
Die Schulmädchen (c) 2004/2005 mafrawi@web.de
Rambald hatte an diesem Tag alle Erledigungen gemacht, die zu machen waren. Er hatte noch einen einzelnen Brief eingeworfen, den er heute noch absenden wollte. Nun lief er wieder den Weg zurück, vom Briefkasten am Fuße des Wohnhügels hinauf zu seinem Wagen. Rechter Hand standen, zwischen grünen Rasenflächen mit ein paar Büschen und Bäumen hier und da, überragend und dominierend graue Wohnblöcke. Sie waren typisch für das Wohnviertel, reichten teils acht, zehn und mehr Stockwerke nach oben und warfen große kühle Schatten. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite erstreckte sich das Gelände einer Gesamtschule, die von annähernd eintausend Kindern besucht wurde. Doch jetzt, nach der Mittagszeit, lag die Schule ruhig da, ganz ohne das Gewimmel von Kindern und Heranwachsenden.
Dass Rambald heute etwas derart Ungewöhnliches erleben sollte, was nicht zuletzt auch auf eine gewisse Offenheit seiner Person zurück zu führen war, hätte er sich nicht erträumt. Schon gar nicht, dass die Geschichte einen besaglichen Schulmädchen-Report, der irgendwann im Kino und danach im Spätprogramm im Fernsehen lief, um Längen schlagen sollte. Nein, dieser berühmt-berüchtigte Film war wirklich harmlos gegen die Geschichte, die Rambald widerfuhr mit einer Hand voll Schulmädchen.
Sie waren wohl bestimmt schon fünfzehn, die ein oder andere auch sechzehn oder siebzehn. Aber allesamt waren sie ordinär, so ordinär, dass man nicht mehr genau sagen konnte, aus welchem Milieu sie eigentlich stammten. Rambald sah sie von Ferne, wie sie anscheinend miteinander balgten. Die Schule war seit fast einer Stunde aus, und so fiel das Grüppchen vor dem Schulgelände sofort ins Auge.
Beim Näherkommen sah er ein vielleicht 12- oder 13jähriges Mädchen auf dem Bürgersteig am Boden liegen. Ein anderes, älteres, mit kurzem Faltenröckchen saß auf dessen Brust. Mit ihren Knien klemmte es der Untenliegenden die Arme an den Leib, so dass diese sich nicht wehren konnte. Drumherum standen drei andere Gören und feuerten die Kämpfenden an, eine vierte kam gerade noch hinzu.
Da Rambald nicht wusste, was dort passierte, die Dominante saß mit dem Rücken zu ihm auf ihrem Opfer, ging er etwas langsamer, beobachtete und horchte. «Ja, ja! Piss sie an, die kleine Drecksau!» brüllten die Drumherumstehenden. Sie hatten fast schon einen geschlossenen Kreis gebildet.
Vorbeikommende Passanten guckten blöd mit aufgerissenen Augen, und wenn sie zu lange hin sahen, schrie eines der Mädchen «Verpiss' dich!» Und die Leute schauten weg und machten, dass sie weiter kamen. Rambald schloss daraus, dass etwas besonders Fieses dort vor sich ging und diese Gören einen schlechten Ruf in der Gegend weg hatten.
Er gesellte sich gerade im rechten Augenblick zu der Clique.
Auch wenn er nicht besonders groß und schon gar nicht stark gebaut war, hatte er als Mann in seinem Alter keine Hemmungen oder Angst vor solchen Halbwüchsigen. Schließlich war er selbst einmal einer und wusste durch Erfahrung, wie und womit man sie definitiv einschüchterte und über sie habhaft und mächtig wird.
So also stand er dann als fünftes Mitglied im Kreise dieser Weibsleutchen. Die sitzende Kämpferin hatte ihren Rock hochgeschlagen, ihren Spitzenslip runtergezogen, so dass man aus dieser Nähe deutlich ihre Scham sehen konnte. «Los! Mach schon! Oder kannst du gerade jetzt nicht?!» drängte eine Ältere. Und da kam schon, worauf sie alle gewartet hatten: ein dicker gelber Strahl spritzte der Untenliegenden in die Augen, und alle Mädchen jubelten und feuerten im Chor weiter an: «Ja, ja, ja! Piss' sie an, die geile Sau!» «Drecksau!» «Geil! So muss das sein!»
Rambald blieb der Mund offen stehen! Und nachdem er drei Sekunden Benommenheit abgeschüttelt hatte, hörte er sich mit lauter, tiefer Stimme fragen: «Was soll denn das! Pisst ihr euch immer gegenseitig an, wenn ihr euch nicht leiden könnt?»
Jetzt wurden sie endlich auf ihn aufmerksam. Merkwürdig zwar, dass erst so spät, aber, wer weiss warum?
Eine antwortete barsch zurück: «Das ist eine dumme Drecksau! Deswegen!» und deutete mit ausgestrecktem Arm auf ihr Opfer.
Dessen ganzes Gesicht, Hals und Haare waren nass.
Da versiegte der Strahl von Urin, und, als hätte Rambald es gewusst, dass irgend etwas in dieser Richtung kommen sollte, sagte die Täterin zu Ihrem Opfer: «Sei froh, dass ich jetzt nicht kacken kann! Aber wenn wir dich das nächste Mal erwischen, dann isst du meine Scheiße. Ich schwör's!»
Sie zog sich ihre rosa Unterhose wieder hoch, und die Gruppe liess von der Gedemütigten ab. Die Clique zog unter Spucken und Fluchen über die Ärmste langsam die Straße hinauf. Ein Passant, der ihnen entgegenkam, musste sich noch dumm anmachen lassen.
Rambald jedenfalls konnte das Erlebnis nicht einfach so auf sich sitzen lassen. Deswegen lief er neben ihnen her und stellte Fragen und bekam auch tatsächlich Antworten. Keine frechen, aber dumme Antworten waren es schon, oder sagen wir einmal, dem unentwickelten Geiste entsprechend.
Warum 5 Mädchen gewalttätig werden?
Na, weil die Soundso eine dumme Drecksau ist!
Na, toll!
Gemeinsam liefen sie nun die Straße hinauf in Richtung der Hochhäuser, von denen Rambald wusste, dass dies tiefstes Ghetto war. Im Laufe der Reihe von Fragen und Antworten stellte sich dann heraus, dass die Bestrafte angeblich den Freund der Pisserin ausgespannt hatte. Rambald wußte nicht, ob's an der Art seiner Fragen lag oder an ihm selbst oder seiner Ausstrahlung. Aber er konnte sich mit den Gören unterhalten, und sie waren nicht unfreundlich, wenngleich doch etwas distanziert.
Er gab zu bedenken, dass neben diesem einen ausgespannten Freund doch bestimmt noch hunderttausende schöne, passende Jungs auf der Welt wandelten. Da konnten viere nur die Achseln zucken, denn so weit schienen sie noch nie gedacht zu haben.
Doch die eine Böse meinte: «Der eine Sanny, genau der eine(!), sieht aus wie der
von den
Boys!»
Da musste Rambald wirklich schief grinsen, und als ihn dies Mädel mit der Hand tatschte und wieder ausflippen wollte, erzählte er ihnen von einem Auftritt einer Rockgruppe Soundso; der Sänger dieser Gruppe hatte zu Beginn des Eröffnungskonzertes der Tournee ein Glas Bockwürstchen dabei, öffnete es vor dem Publikum verheissungsvoll, nahm Würstchen für Würstchen heraus und schmiss sie unter Aufzählung der Namen der flachen Pop-Musik-Konkurrenz
Boys ins Publikum. Das Publikum war davon höchst begeistert, die Medien auch. So hatte er es amüsiert im Radio gehört.
Als die Mädchen langsam begriffen, was er gerade von sich gegeben hatte, mussten auch sie anfangen und mit ihm zusammen lachen.
«Mann, du bist schon einer!», meinte die Täterin von vorhin und reichte Rambald die Hand mit: «Ich bin Silke!» Und weiter: «Das sind
», und sie zählte die Namen Ihrer Freundinnen auf, deutete je auf sie, und er musste jeder die Hand reichen. Und so erfuhren sie dann auch seinen Namen Ray, denn so ließ sich Rambald lieber nennen.
Das Eis war damit gebrochen. Aber Rambald, also Ray, wollte ja immer alles ganz genau wissen
«Und was stellen wir jetzt an?» fragte Ray ins Blaue hinein.
«Wenn'de willst, kommst'e mit. Wir gehen jetzt alle zu mir und gucken 'n bisschen Video. Wird dir gefallen!»
Na, da liess er sich gerne überraschen. Denn bei en bisschen Video wird dir gefallen hatte Silke so merkwürdig mit den Augen gefunkelt, um es auch gleich wieder zu unterdrücken. Irgendwas war daran nicht ganz geheuer.
Fünf Minuten später fuhren sie mit dem Aufzug in Haus Nummer 3 in die 8. Etage.
Bei «Guten Tag, Herr Meier! Wie geht's denn?» stellte Ray fest, dass Silke zu den Leuten, die sie kannte durchaus freundlich, ja fast zuvorkommend sein konnte.
Herr Meier oder Mayer
verliess den Aufzug im 5. Stock. Die letzten drei Stockwerke fuhren sie durch, und die Spannung und Neugier in Ray auf das, was geschehen würde, steigerte sich mit jeder dieser Etagen. Die Mädels hingegen blieben cool, sei's dass sie ihm nichts anmerkten.
Dann betraten alle die Wohnung H., die wir hier einmal so nennen, und Ray hatte die Ehre als zweiter durch die Türe gehen zu dürfen. Doch er fühlte sich durch die Blicke der vier Freundinnen im Rücken arg kontrolliert.
Von Drinnen kam eine etwas muffig-staubig riechende Luft entgegen; der Geruch von womöglich vorgestern gebratenen Hähnchen hatte sich mit dem kalten Dunst von Zigaretten, Asche und anderen Gerüchen vermischt. Es wurden alle Fenster aufgerissen, nicht nur, weil man gute, neue Gäste ungerne ersticken lässt.
So es Ray überschaute, war es eine 3-Zimmer-Wohnung mit Bad-Toiletten-Kombination links neben dem Eingang und mit der nächsten Öffnung einer kleinen Küche mit Falttür. Hinter der Tür geradeaus am Ende des kurzen Flures konnte man das Jugendzimmer der hiesigen Hausdame vermuten. Es gab rechter Hand daneben ein grosses Wohnzimmer mit Balkon zur Nord-West-Seite, ein schwerer roter Teppich lag in der Mitte auf beigem billigen Teppichboden, darauf wiederum stand ein flacher Tisch und an zwei Wänden bequeme tiefe Sofas. Entlang der Wand zum vermeintlichen Schlafzimmer, dessen Tür unmittelbar rechts hinter der Eingangstür lag, stand geschmackvoll passend eine niedrige etwa dreieinhalb Meter lange Mahagoni-Kombination in einem kräftigen rotbraunen Farbton. Das passte sehr gut, fand Ray, wenn auch etwas unmodern. Obwohl sich zwar auch in diesem Möbel ein kleiner Fernseher befand, gab es noch eine grosses Gerät: mit Video-Kombi und allem Schnickschnack stand es halb vor dem langen Fenster zum Balkon.
Die Gruppe liess sich nieder, Andrea war's, die die grosse Glotze an stellte, und die junge Gastgeberin fragte in den Raum: «Cola oder Limo?»
Ray entschied sich für Wasser, wurde von fünf Augenpaaren etwas komisch angeguckt, und Silke rief ihn mit «Na, dann komm' mal
» in die Küche.
Von hier aus hatte man die wirklich sagenhafte Aussicht über fast den ganzen Stadtteil und auch auf weite Teile der City. Ray staunte nicht schlecht und tauschte mit Silke ein paar Freundlichkeiten darüber aus.
Mineralwasser gab's hier, bei Familie H. nicht. Das wäre zu vornehm gewesen, aber ihm war's gleichgültig, und er gab sich auch mit Leitungswasser zufrieden. Besser jedenfalls als süß-babbige Limonade im Sommer.
Als Silke in den Kühlschrank griff, wurde Ray schnell klar, warum sie nach Cola oder Limo fragte. Limo gab's pur und Cola mit Weinbrand. Er reklamierte daraufhin, sie solle doch ihrem hart arbeitenden Vater nicht den guten alten Asbach wegsaufen und erhielt darauf zur Antwort: «Du, ich leb' mit meiner Mutter hier.»
Mehr war erst einmal nicht herauszubekommen, und Ray hielt sich zurück, um die neu geschlossene Freundschaft nicht zu strapazieren. Sie gingen zurück ins Zimmer.
«Welchen gucken wir'n jetzt?» fragte Gloria.
Und unter einem Munkeln des Grüppchens meinte dann Andrea: «Ich weiß ja nicht, was wir unserem Gast so zutrauen können!»
Und da war es wieder, dieses auf der Straße, als auch im Aufzug und auch beim Betreten der Wohnung gespürte Gefühl, nur eben viel deutlicher. Dabei kam Ray der Gedanke, dass er es mit fünf heranwachsenden geilen Weibern zu tun hatte, die doch wohl nicht zu unterschätzen waren!
Gloria schaute ihn an, Andrea schaute ihn an, Silke, mit der Bottle Weinbrand im Raum stehend, drehte sich zu ihm um.
Gloria sprach als erste wieder ein Wort. «Ich guck' lieber 'was Softes, Ray», maunzte sie, «mit so'n bisschen vernünftiger Geschichte dabei! Aber, wenn du eher auf Hardcore stehst
davon haben wir alle Sorten hier!»
Mensch! Die Luft wurde Ray ziemlich knapp. Trotzdem zoppelte er sich eine Zigarette heraus und meinte: «Ich guck', was eure Herrin guckt!» und deligierte damit wieder die Aufmerksamkeit zu Silke.
Sie wiederum war kurz entschlossen, stellte die Getränke auf den Tisch, gab Ray einen Aschenbecher, wählte dann einen Film und legte ihn ins Gerät mit den an den männlichen Gast gerichteten Worten: «Da du vorhin schon eines meiner Lieblingsthemen bei der dummen Kuh gesehen hast, ist der hier
», und sie hob die Hülle, «Piss ab! genau der Richtige!»
Aha, jetzt also war die Richtung eindeutig. Ray lächelte süffisant und kratzte sich lieber an der Nase als etwas dazu zu sagen. Die anderen jungen Damen stimmten der Gastgeberin zu. Andrea fragte, wann denn Silke's Mutter wieder nach Hause käme. Das sei erst so gegen neun Uhr abends. Damit also hatten sie noch ein paar Stunden aller möglichen Unmöglichkeiten vor sich, denn es war noch nicht einmal drei Uhr.
Der Bildschirm flimmerte schon. Vor dem Hauptfilm erschien für einige Sekunden der obligatorische Hinweis darauf, dass der folgende Film nicht für Personen unter 18 Jahren geeignet sei, und so schaute sich Ray mit einem dezent zynischen Lächeln unter den jungen Damen um. Sie antworteten zum besonderen Ausdruck, indem sie ihn dabei auf's Äußerte ignorierten.
Karin meinte nur: «Spul doch vor!»
Katja grinste in sich hinein. Anscheinend war sie bereits älter, zumindest aber wohl bald.
Silke, die immer noch im Zimmer stand, um Cola und Weinbrand auszuschenken, ließ den Rekorder einfach weiter laufen mit: «Da kommt noch 'ne geile Vorschau!»
Und so war das auch. Im zweiten Werbe-Clip vor dem Film erschienen ein paar halbnackte, einschlägige Damen in Lack und Leder, die sich auf ihre Art und Weise an jemand untenliegendem gütlich taten.
«Da, guck!» rief Silke Karin zu, «Die hauen dem den Arsch ritzerot, weil er ihre Scheisse nicht frisst!» Und als der Clip vorbei war, setzte sie nach: «Den muss ich auch unbedingt haben!» (Sie meinte den Film.)
Unterdessen schauten die anderen, sitzenden Mädchen Ray von der Seite an, ganz sicher, um herauszufinden, was er darüber dachte. Er vermied es aber, zurück zu blicken, sondern grinste nur. Woraufhin die halbwüchsigen Damen anfingen, untereinander zu tuscheln und versuchten, Kichern und Lachen zu unterdrücken. Der Beginn des Hauptfilms holte dann wieder die Aufmerksamkeit zum Bildschirm.
Nun, um es vornweg zu nehmen: Das Gesamterscheinen der Handlung bei dem Video lief darauf hinaus, dass ein Mann von fünf Damen des Domina-Gewerbes mit deren Urin abgefüllt wurde. Hin und wieder waren angenehme Rundungen und Körperöffnungen zu sehen, die Darstellerinnen waren adäquat gekleidet und bedienten sich selbstverständlich branchenüblicher Hilfsmittel, um ihr Opfer zu den gewünschten Taten zu zwingen, obwohl auch das sehr gespielt wirkte. Aber ebenso kontextarm wie der Film begonnen hatte, hörte er dann nach einer gequälten dreiviertel Stunde auch wieder auf. In einem Satz: keine echte Handlung in 45 Minuten flacher Orgie von billigster Produktion.
Was das Verhältnis des betrachteten Films Piss ab! und die Video-Zuschauer anging, ist weitaus interessanter zu beschreiben. Ray's Gedanken und die der Mädchen mussten ja hin und wieder einmal geäussert werden. Alles, auch irgendwelche Gesten, irgendein belangloses Tun, einfach alles, konnte für eine beliebige fantasierte Bedeutung herhalten. Dass dies aber doch nicht ganz so beliebig ausfiel, sondern vielmehr eine grandiose Anspielung auf das reelle Leben vor der Mattscheibe darstellte, lag unter anderem auch an dem Personenverhältnis von Darsteller und Darstellerinnen.
Was konnte Ray und was die fünf jungen Damen daraus an Schlüssen ziehen? Konnte es sein, dass sich doch nicht alles so zufällig ereignete, wie man glauben sollte, wenn man von Zufall spricht? Und schließlich: was wollte oder konnte Silke damit bewirken? Was würde es nach sich ziehen?
Damit der Kontext offenbar wird, noch ein kleiner Einblick:
Der Film begann in einem drittklassigen Restaurant, das, dem Stile nach zu urteilen, irgendwo auf der anderen Seite des Großen Teiches lag. Es wurde von drei Damen bewirtschaftet. Sie sahen alle ganz toll aus, und ihr einziger Gast war ein Mann. Als dieser einmal dringend austreten musste, war die Herrentoilette abgeschlossen, so dass er kurzerhand auf die Damentoilette stürmte. Während seines Geschäfts wurde er von zwei weiteren Damen erwischt, die ihn vor die Wirtinnen brachten, um ihn anzuklagen und sich schrecklich über sein Verhalten zu entsetzen. Da das Restaurant am Nachmittag schloss, war er nun fünf Damen ausgeliefert, die ihn für das Pissen auf der Damentoilette bestrafen wollten
Dann folgte die Abstrafungs-Piss-Orgie. Und schließlich endete der Film damit, dass die Frauen den Mann zum Hinterausgang hinaus in einen Müllhaufen warfen. Ende des Films. Abspann mit einigen weiteren Werbeblöcken.
Da Ray sein Glas Wasser bereits bei Beginn des Videos ausgetrunken hatte, und an so einem bisschen nicht viel dran war, stand er auf und ging hinaus in die Küche, um neues zu holen. Silke, wohl etwas misstrauisch, was er täte, folgte ihm. In der Küche fragte Ray sie, ob sie denn nicht vielleicht eine Kanne hätte, dann müsste er nicht dauernd raus gehen. Und sie hatte eine Kanne, sogar eine Glaskanne, die wohl zwei Liter fasste. So blieb er dann mit Wasser zum Trinken versorgt.
Die vier anderen Mädchen tuschelten inzwischen und hörten damit auf, als die beiden wieder ins Wohnzimmer kamen.
Bei der Stelle, da der Kerl auf der Damentoilette erwischt und rausgezerrt wurde, musste Ray kurz auflachen, Gloria auch. Das war ja auch wirklich zu blöde. Andrea, Karin und Katja sahen sie mit Blicken wie Autos an. Die Ironie, die aus Ray's Augen strahlte, konnte ihnen nicht entgangen sein. Zur Mitte des Films, hier und da, waren Bemerkungen von den Mädels gefallen wie Geil!, Guck dir das an! oder Hau ihn doch mal richtig!, musste Ray selbst einmal Wasser lassen und fragte nach der Toilette. Als er dann draußen war, tat er so, als hätte er die Badezimmertür geschlossen, horchte aber erst einmal durch einen Spalt. Brennend neugierig, was sie jetzt zu tratschen hatten, lauschte er. Wer weiss, warum nur bei so einem platten Film, hatten sie solange den Pauseknopf gedrückt. In jedem Falle konnte Ray ein paar Worte aufschnappen.
Gloria meinte, warum Silke gerade den Film genommen hätte.
Silke daraufhin: «Passt doch gut, oder?»
Daraufhin gingen die Stimmen etwas lauter durcheinander. Ray verstand nichts Genaues mehr, aber doch so viel, dass er meinte, sich wohl vorsehen zu können. Und er würde entweder vorzeitig gehen müssen, um verschont zu bleiben, oder, weil er letzteres ja vor Neugier nicht wollte, er würde die Initiative ergreifen müssen, um die Kontrolle zu behalten.
Als er zurückkam, hatte Ray den Eindruck, dass die Wasserkaraffe, von der er trank, leerer geworden war. Aber es blieb dabei: nur ein Eindruck, ob es tatsächlich so war, konnte er nicht mit letzter Sicherheit sagen. Dann schenkte er sich den Rest des Wassers ins Glas und meinte mit Bezug auf das Toilettegehen: «Ach, hat das gut getan!»
Die Mädchen lachten unsicher, Silke meinte: «Wir haben auf dich gewartet», und ließ das Video weiter laufen.
Irgendwann war das Malheur, so empfand Ray den Film, vorbei. Da war er also gespannt, was nun passieren sollte. Wohl bewusst, aber so beiläufig wie möglich, meinte er: «Ich hoffe, ihr schmeißt mich nachher nicht in den Müllschlucker!» und trank sein Glas Wasser aus.
Es dauerte einen Augenblick, bis dass die Weibsleutchen die Worte und die Situation voll begriffen hatten. Dann kamen ihre Fragen und ihre mehr oder weniger klar interpretierbaren Andeutungen.
Gloria sagte zu Ray: «Du hast ja dein Wasser ganz ausgetrunken. Musst du jetzt nochmal auf Toilette?» Als sie realisierte, was sie damit zwischen den Zeilen gesagt haben könnte, setzte sie abschwächend hinterher: «Ich meine vor dem nächsten Film.»
Andrea rief laut lachend: «He, du brauchst ja wieder was zu trinken!»
Und Katja, die bisher zurückhaltend war, stimmte ein mit: «Komm, ich mach' dir die Kanne voll!»
Ray antwortete: «Ja, ja, sag' ich euch gleich. Ich muss jetzt nur einmal etwas mit euch klären.» In verständnisvollem Ton fragte er dann: «Sag 'mal Silke, wieso guckt ihr euch solche Filme eigentlich an?» Da sie sich entlarvt fühlte, aber darauf nicht sofort etwas sagte, redete er weiter: «Ich meine, davon einmal abgesehen, dass das wirklich Erwachsenenfilme sind man ist neugierig auf alles Mögliche, man muss alles gesehen haben, um mitreden zu können und so weiter. Aber ich fand jetzt den Film an sich nicht so toll, und ich würde ihn euch nicht stolz vorgezeigt haben
»
Silke musste sich jetzt verteidigen: «Hier, hör mal! Ich find' es einfach geil, was die da machen.»
Und die anderen Mädchen außer Gloria stimmten ihr da voll zu.
«Wenn das so ist», erhob Ray mit Fingerzeig auf die Kanne, «ich hab noch Durst.»
Karin war die erste, die sich wieder fing: «Hey! Sag bloß du säufst Pisse!»
Dann klärte Ray die Mädels erst einmal darüber auf, dass Urin bei weitem nicht so eklig ist, wie sie sich das einbildeten. «Dieser besondere Saft ist das Reinste, was den Körper verlässt. Und wenn ihr 'mal einen Tropfen vom Finger ableckt, merkt ihr auch, dass da auch Mineralsalze drin sind. Urintrinken ist jedenfalls nicht schädlich. Das Einzige
»
Silke unterbrach ihn: «Na, ja, ich kann dir ja was ins Glas machen.»
Ray nickte mit einer Handbewegung und sprach weiter: «Das Einzige, was daran besonders ist, ist die sexuelle Handlung dabei. Vielleicht auch mit euch!»
Und dieser Satz hatte jetzt gesessen. Es kam zu einem Mini-Tumult im Wohnzimmer der Familie H. im achten Stock eines Hochhauses in
Vier Mädchen fingen an, wild zu diskutieren, ob sie sich überhaupt und so weiter mit ihm erlauben könnten, et cetera et cetera. Dann redeten sie auf Ray ein und fragten ihn, wie er sich das vorstelle.
So, als sei es das Normalste von der Welt, antwortete er: «Habt ihr doch im Film gesehen!»
Dabei wies er mit der Hand auf Silke, die eine echte Täternatur zu sein schien: Sie hatte ihren Rock hoch gemacht, ihren Slip halb herunter, hielt sich die grosse Glaskaraffe vor die Muschi und pinkelte, wie schon auf der Straße erlebt, ganz offen und schamlos da hinein.
Die anderen jungen Damen hatten sich beruhigt und innerlich darauf eingestellt. Sie redeten wieder leiser. Silke wollte Ray gerade ihren Urin von der Kanne ins Glas einschenken, da ging Andrea auf sie zu mit den Worten: «Komm, dann mach' ich auch was dazu.»
Es war einfach köstlich. Ray sagte ihnen, dass er es genoss, ihnen beim In-die-Kanne-Pissen zuzusehen. Und er wollte ihre Schlitze und den Vorgang, wie es aus ihren Muschis heraussprudelte auch ganz genau sehen.
Da merkte er, dass Gloria nicht ganz wohl dabei war, wenn sie an die Reihe kommen sollte. Während er ihr sanft über die Schulter streifte, meinte er tröstend: «Ich schicke mich selbst ins Unvermeidliche. Ich habe so etwas auch noch nie, nie, nie gemacht. Aber früher oder später wäre das hier sowieso dabei herausgekommen. Oder was meinst du?»
Sie blickte ihn an, entspannte sich etwas und antwortete: «Du bist lieb.»
Sein Trost musste ihr geholfen haben, sich zu überwinden, zumindest glaubte Ray das. Als er dann aber sah, wie sich die Glaskaraffe nach und nach füllte, hoffte er, er würde eine solche Menge Urin auch trinken können. Vielleicht hatte er in seiner Lust und Gier den Mund einfach zu vollgenommen.
Er sah zu wie nacheinander alle Mädchen in die Kanne pinkelten, die damit zuletzt fast voll war, Katja, Karin und zum Schluss Gloria.
Ray sagte den Mädchen, dass er es genoss sie so zu sehen, wie sie sich entblößten und bereit waren, einfach unverschämt zu sein. In Gedanken lobte er jede einzelne, und es hob sich ihm hervor, was er an ihnen mochte. Nicht nur ihre Geschlechter, ihre Brüste oder die Augen, nein gerade einmal auch die Persönlichkeiten.
Mit einem Male lag eine Stimmung im Raum, wie sie die Mädchen so wohl noch nie erlebt hatten. Doch Ray musste sich eingestehen, dass auch er diese Stimmung in einer solchen Ausprägung nicht kannte.
Als er merkte, dass er in vielleicht einer Viertelstunde derart oft das Wort Pisse oder Pissen hörte, lächelte er kopfschüttelnd in sich hinein.
Damit es aber keiner falsch versteht: Ray war durchaus bereits in einem gewissen Maß körperlich erregt, als er die entblössten Unterleiber der Mädchen sah; aber unter anderem aufgrund seiner Akzeptanz und der Liebe von Natürlichkeit, hatte er ausreichende Selbstbeherrschung. Wie, dachte er, könnte ein Mensch nur seine Notdurft machen, ohne sich zu entblößen? Doch auch die zahlenmässige Überlegenheit der jungen Damen sowie deren Altersklasse zwangen ihn zur Beherrschung.
Nachdem sich Gloria den letzten Tropfen abgeschüttelt hatte, fiel der Vorhang für den nächsten Akt außergewöhnlicher Erlebnisse.
Ray erklärte, als er sich noch einmal die Menge Gelben Saftes vergegenwärtigte, dass er nicht wüsste, ob er die ganze Kanne austrinken könne. Gnädigerweise wollten ihm die Damen ausreichend Zeit lassen, und man würde einfach noch ein paar andere Filme schauen.
Daraufhin bat Ray sie um eine Vereinbarung, die ganz genauso außergewöhnlich war, wie die Sache an sich, den vor ihm auf dem Tisch stehenden Urin zu trinken. Aufmerksam hörten ihm die jungen Frauen zu: Ray bat, sie mögen ihm den Urin in das leere Glas einzuschenken, damit es sich klar herausstellte, dass sie ihm zu trinken gaben, und er zu trinken hätte. Die Mädchen fanden das genauso amüsant und aufregend. Dann fragte er, wie sie sich denn vorstellten, dass er so eine riesige Kanne Pisse austrinken solle, irgendwann sei er doch satt und abgefüllt. Das ließ nun ganz vorsichtig sich ihre Vorstellungen entwickeln. Zwar schauten sie perverse Filme, geilten sich daran auf, aber die Traute, es selbst zu machen, war den fünf Freundinnen noch nicht ganz inne.
Silke füllte Rays Glas aus der Karaffe, und an der Oberfläche des gelben Saftes warfen sich kleine Bläschen auf.
Sie sagte betont und auf eine humorvoll spitze Art und Weise: «Nun trink mal schön.»
Dabei sah man ihre geil-perverse Lust aus den Augen lächeln.
Alle schauten Ray gespannt zu, wie er das Glas an seinen Mund führte und anfing, ihren Urin zu trinken. Nicht nur gespielt genüsslich, sondern langsam und Schluck für Schluck glitt über seine Zunge. Ja, so schmeckte das gut!
Im Laufe des Nachmittags mussten sich die Mädchen, aber auch Rambald immer wieder einmal an den Situationen ergötzen, die sie gemeinsam erlebten. Dass sie ihm mit Geilheit beim Pissetrinken zuschauten, machte ganz offensichtlich auch ihn geil
Wenn ihm eine der jungen Damen aus der Kanne nachgeschenkt hatte, und er das Glas mit dem scharfen Getränk an die Lippen führte, blickten ihm nicht wenige zwischen die Beine, um womöglich zu erkennen, ob er Lust dabei verspürte. Da ihm die Beobachtung durch schielende Seitenblicke nicht entging, regte sich nach und nach auch mehr Lust in seinem Schritt und beulte seine Hose ganz typisch aus.
Zu seinem Glück aber mussten die Weibsleutchen tagsüber ausreichend getrunken haben, denn der Urin, eigentlich die zwei Liter Urinmischung, war weder allzu dickflüssig, noch schmeckte es Ray allzu scharf oder streng. Zwischendurch gab Ray sich und den Mädchen das zu bedenken und fragte noch einmal nach, was sie denn machen täten, wenn er nicht mehr von ihrem geilen Saft trinken wolle.
Katja und Silke zuckten die Schultern und sprachen fast einstimmig: «Dann müssen wir dich wohl verhauen.»
Die andern Mädchen nickten zustimmend: «Ja, wenn's nicht anders geht!»
Und Ray fragte zurück: «Habt ihr denn 'was Geeignetes?»
Andrea deutete zu den Blumen auf der Fensterbank: «Da ist doch ein Stöckchen! Na, ja, aber eben nur eins.»
Silke nahm das bedeutete Stöckchen aus dem Blumentopf heraus, putzte die Erde an dem Ende mit einem Papiertaschentuch ab, und zog es durch die Luft. Der dünne Rohrstock zischte dabei leise, und Silke meinte: «Sollte eigentlich reichen.» Und mit «Wir können's ja mal ausprobieren», blickte sie lachend in Richtung ihres männlichen Gastes.
Der wehrte ab: «Langsam, langsam. Alles zu seiner Zeit!»
So waren nun wohl alle einverstanden.
Die Mädchen rückten auf der Couch näher an Ray heran, und er bemerkte, wie ihn für einen Augenblick ein bedrückendes Gefühl beschlich. Aber eben nur für einen Augenblick, denn Ablenkung war ja genug da.
Silke setzte sich so in den Sessel, dass sie alles überschauen konnte. Mit dem Stöckchen klimperte sie an Rays Glas: «Trink, trink! Sklave!»
Da mussten alle laut lachen.
Das zweite Glas Urin schenkte Katja ein, und es erschien so, als wolle sie so etwas wie Genugtuung für eine Sache verlangen.
Sie berieten nun über den nächsten Film, den sie schauen wollten. Weil Silke und Andrea gerade ihre umfangreiche Videosammlung aufwändig ausbreiten wollten, fragte Ray, er fand es einfacher so, nach ein paar Themen, die ihn speziell interessierten. Obwohl ihn Katja und Karin dabei mit riesengrossen Augen ansahen, für Silke hingegen aber jede Perversität gefällig oder zumindest normal zu sein schien, fragte Ray also nach einem Streifen, bei dem eine weibliche Sklavin einem männlichen Sklaven unter Zwang einer Domina etwas Gemeines antun musste. Silke rätselte etwas, dann sprang sie unter Moment mal auf und lief auf ihr Zimmer.
Sie blieb vielleicht fünf Minuten weg. Und so konnte Ray von den anderen Mädchen erfahren, dass fast alle Videos normalerweise bei Silke verschlossen im Schrank lagen. Welche Filme von ihr waren, war an einem kleinen silbernen Aufkleber auf der Kassettenhülle zu erkennen. Das erschien unauffällig und war doch eindeutig genug.
Ray schwante, dass die Mutter von dem Treiben ihrer Tochter rein gar nichts ahnte. Und Letztgenannte musste wohl fünfzig oder mehr dieser Streifen besitzen. Es interessierte ihn mehr und mehr, wie und wo Silke diese Videos besorgte. Karin machte dazu zwar die Andeutung, dass es sich um welche aus einer Videothek handelte, die, obwohl nicht ausgeleiert oder verschlissen, aussortiert wurden. Zuletzt war er dann doch fast so schlau wie vorher und konnte alles vermuten, vom Diebstahl bis hin zum netten Onkel in der Nachbarschaft. Na, dachte er sich, ich werde es noch wirklich in Erfahrung bringen.
Silke kam mit zwei Kassetten zurück. Der eine Film hiess Studio D77 und der andere Titel enthielt das Stichwort Zofenerziehung. Ray nickte zustimmend unter einem dezenten Lächeln und erkundigte sich, wie lange denn die beiden Filme liefen. Zusammen mit Vor- und Abspann waren das um die drei Stunden, und sie alle fanden, sie hätten ausreichend Zeit dafür. Schließlich, meinten die Mädchen unterstreichend, sei ja auch genug zu trinken da.
Zuerst verschwand die Kassette mit der Zofenerziehung im Videorekorder. Ray fand beide Filme in jedem Falle besser, viel besser als den vorherigen. Obwohl, dachte er still zu sich selbst gerichtet, dass jener vorherige aber der eigentliche Anlass für eine, ja die, ihre gemeinsame, neue Erfahrung war.
So schauten sie nun gespannt zu. Der erste Film war zwar nicht ausgesprochen Hardcore, lieferte dafür eine nicht allzu an den Haaren herbeigezogene Geschichte und offenbarte, wie eine Herrin eine Sklavin dazu erzog, einer zweiten Sklavin in den Mund zu urinieren. Dabei wurden leichte Schläge ausgeteilt, und alles in allem gab es hier und da wirklich noch einiges für die Zuschauer vor der Glotze zu lachen.
Währenddessen stellte Ray fest, dass Silke irgendwann ihren Rock etwas hochgeschoben hatte und sich so unauffällig wie möglich ihre Muschi rieb. Als schließlich die 60 Minuten Film vorbei waren, lag, sehr diskret, aber wahrnehmbar ihr Duft im Raum. Die anderen Mädchen waren während des Films immer wieder auf der Couch hin und her gerutscht. Von ihnen trug jedoch nur Katja einen Rock. Der Kleine Rambald hatte inzwischen ebenfalls Gefühle in Form eines massiven Aufstiegs bekommen. Es lag eine prickelnde Spannung in der Luft.
Was dann passierte, war, dass Silke den zweiten Film einlegen wollte. Ruckartig war sie dazu aufgestanden und trieb damit eine Spitze in das Knistern der Spannung. Als sie am Videogerät hantierte, ging fast unmerklich ein leiser Seufzer durch die Runde.
Ray stand auf, denn er musste in dieser Zwangspause einmal auf Toilette gehen. Er verliess das Zimmer, nicht ohne die Ermahnung gehört zu haben, dass er doch ja nichts daneben mache, und als er danach ins Wohnzimmer zurück kam, waren die jungen Damen damit beschäftigt, seine halb geleerte Glaskaraffe wieder ganz aufzufüllen. Ray nahm die Schuld für die übereifrig gute Versorgung mit dem gelben Saft der Damen auf sich, da er die Sache schließlich selbst verursacht hatte. Nebenbei stellte er auch fest, dass die Mädchen mittlerweile von dem Asbach-Cola etwas betrunken waren; sie mussten sich mehr auf die Öffnung der Glaskaraffe konzentrieren. Dass das 'mal alles gut geht!, dachte sich Ray.
Nun wollten die Mädchen außerdem einmal die Plätze tauschen. Und dies sollte dem Geschehen eine erhebliche Wendung geben. Denn jetzt nämlich saß Ray zwischen den beiden Mädchen, die Röcke trugen, Katja links von ihm auf dem Sofa und Silke rechts von ihm im Fernsehsessel. Er bemerkte es mit dem Hochziehen einer Augenbraue und einem Seitenblick unter leicht ironischem Lächeln zu Katja. Sie lächelte verschmitzt zurück.
Der zweite Film würde über 90 Minuten laufen, und schon der Beginn kündigte an, dass er qualitativ besser produziert war. Endlich gab es eine ziemlich realistische Handlung, die Requisiten waren besser ausgewählt, der Film war deutschsprachig gedreht, und die Synchronisation stimmte. Dieses Mal spielte die Handlung anscheinend in einem echten Domina-Studio, also nicht vor einer Leinwand der Filmproduktion. Die Ausleuchtung der Räumlichkeiten war nicht immer perfekt, dem gegenüber aber die Handlungen.
Es traten zwei Dominas in Erscheinung, die im Erdgeschoss einer Altbauwohnung ihr Domizil hatten, in irgendeiner Großstadt. Dort hielten sie sich eine dauerhafte Lustsklavin sowie zwei, die bei Bedarf zu erscheinen hatten. Im Verlauf des Films empfingen sie zwei verschiedene männliche Kunden und eine Kundin. Die ganze Handlung war trotz der Nähe zur Realität so schrill, dass eine Beschreibung des gesamten Films den Rahmen von Rays Geschichte sprengen würde. Sicher aber genügt, das Wesentliche zu erzählen, das später auch Ray in Erinnerung blieb:
Der erste (männliche) Klient im Film war gekommen, um sich ein Klistier setzen zu lassen, während er gefesselt und geknebelt mit typischen Instrumenten stimuliert und leicht gezüchtigt wurde. Dabei hatte eine Sklavin Handreichungen zu machen und wurde wegen Ungehorsams, so ganz nebenbei, auch einmal richtig verhauen.
Im zweiten Fall kam ein Klient, der scheinbar auf Lecken stand, und das in jeglicher Form. Gleichgültig, um was es ging, er musste alles sauber lecken, angefangen bei den Füssen der Herrin, über deren Geschlechtsteil bis hin zur Kloschüssel. «Lecker, nicht wahr?» meinte Silke, als diese Szene des Films lief. Nun, auch die versehentlich daneben gegangene Pipi leckte der Klient also vom Boden auf, während er hier und da mit einer Reitgerte angetrieben wurde
und so weiter.
Als drittes und letztes fand eine (weibliche) Kundin ihren Weg in das Studio. Sie wollte beziehungsweise musste Sex mit zwei der Zofen und einer Herrin haben. Sie trank jede Menge Urin, wurde mit schier riesigen Dildos penetriert, auch solche, die sich Frauen umschnallen können, und bei den verschiedenen Aufgaben wurde sie oder eine Zofe mit der Reitpeitsche traktiert und geschlagen.
Während der Film fast dokumentarisch zeigte, wie die drei Domina-Kunden kamen und gingen, konnte auffallen, dass gerade die Szenen, die die angebrachten Striemen und Verletzungen deutlich hätten zeigen können, gelegentlich ausgeblendet oder überblendet wurden; in einem Fall wurde die Szene sogar einfach abgeschnitten.
In der Tat, das war wirklich Hardcore! Ray fragte sich erneut, wo Silke dieses Ding von Video wohl her hatte? Schon zu Beginn des Films stellte sich ihm diese Frage, und er wollte später bei ihr nicht locker lassen, bis dass er es wusste. So also blieb es abzuwarten.
Als der Film anlief, meinte Silke, dass die Darstellerinnen ein scharfes Outfit hätten. Da bemerkte Ray auf einmal, dass Silke einen anderen Rock trug als vorher. Sie hatte nun einen hellen, engen Mini-Rock an. Unter so ein enges Teil konnte sie nicht so unauffällig drunter greifen, um sich wahrscheinlich wieder die Scham zu reiben. Stattdessen fing sie nach einer gewissen Zeit an, sich die Brust zu streicheln.
Im Film wurde dem Patienten gerade das Klistier eingeführt, da war von zwei, drei der Mädchen ein Stöhn- oder Zischlaut zu vernehmen. Das Klistier wirkte einfach nicht sehr angenehm, eher schmerzhaft. Als man dann das Gesicht des Gequälten sah, ging ein Lachen durch die Runde.
Jederzeit, wenn eine der Personen des Filmes gefesselt, bandagiert, geknebelt wurde, waren die Mädchen sehr aufmerksam dabei, spätestens bei Handlungen des Schlagens rieben sich welche die Geschlechter, wenn Urin floss, bedachten sie ihren Freund Ray mit Blicken oder Aufforderungen wie «Prost!» Kurzum: sie alle hatten viel Spaß und Geilheit dabei.
Zwischendurch wurde der Film gelegentlich angehalten, weil eine von ihnen oder auch Ray selbst einmal musste, oder aber eine Szene so gut gewesen war, dass sie sich diese Szene einfach noch einmal betrachten mussten.
Als Ray das erste Mal hinaus auf Toilette ging, schauten ihm dreie hinterher, und er spürte ihre Blicke auf sein Hinterteil starren. Dieses Mal, als er draußen war, kam ihm die Mädchen-Clique ziemlich ruhig vor, was sich ihm beim zweiten Mal gewissermaßen erklären sollte. Silke und Katja, dann auch Andrea hielten Ray zurück, auf's Klo zu gehen. Sie wollten jetzt auch einmal sehen, wie er denn pissen täte. Er vermutete also, dass sie ihn vorher durch's Schlüsselloch beobachtet hatten. Nun einigten sie sich darauf, die Sache auf das entsprechende Örtchen, also nicht im Wohnzimmer aufgeführt, zu verlegen. Ray gab zusätzlich zu bedenken, dass dies mit Beobachterinnen nicht unbedingt so einfach wäre. Sie fragten, warum. Er antwortete, dass seine Erregung das Wasserlassen unterbinden könne, und sie nickten daraufhin zustimmend mit «Ach so, ja!»
Wie Ray nun seine Hose runter machte, wollte er sein Geschäft schon gewohnheitsmäßig stehend ablassen. Breitbeinig vor der Schüssel stehend hielt er plötzlich inne, streifte sich die Hosen ab und stellte sich verkehrt herum über das Klosett und zielte von oben hinein. Trotz der Enge des Raumes konnten sich die fünf Mädchen nun im Halbkreis um ihn herum stellen und damit auch bestens zusehen. Sie waren alle höchst amüsiert, lachten und zeigten auf den Pipi-Mann, aus dem ein dicker gelber Strahl hinunter ins Klo plätscherte. «Wie das aussieht», staunten sie.
Erheitert und menschlich wieder ein Stückchen näher gekommen, kehrten die jungen Damen mit ihrem Freund wieder ins Wohnzimmer zurück, schoben ihn vor sich her, redeten leise und lächelten dabei. Er dürfe ihnen jetzt nicht mehr entfliehen, das Geschehen im Film müsse jetzt unbedingt weiter beobachtet werden. Ray saß dann erneut enger zwischen den Mädchen. Er fragte sich, wie weit sie gehen würden.
Als im Film dann der Lecker einen Guß Urin von einer Zofe auf die Fliesen gepinkelt bekam, hielt es Andrea nicht mehr aus: «Los, leg dich hier hin», rief sie Ray zu, «ich muss ganz dringend!
dir mal in den Mund pissen!»
Silke hielt sofort das Video an. «Mensch, da müssen wir aber was unterlegen!»
Während sich Andrea Jeans und Unterhose runter zog, die anderen Mädchen sich mit und vor Begeisterung auf die Lippen bissen, gierten, juckelten
holte Silke eine große Mülltüte zum Unterlegen und einen Putzlappen aus der Küche. Aber es wäre beides nicht nötig gewesen. So wie Ray dursteslustig auf Andreas gelben Saft war, und sie wiederum willig, ihm ihre Schamlippen auf den geöffneten Mund zu halten, konnte einfach nichts daneben gehen. Die letzten Tropfen sog Ray mit einem Schürzen von Lippen und Zunge aus ihren Schamhaaren auf, und sie beeilte sich wieder aufzustehen.
Über dieses Ereignis, live und in unmittelbarer Nähe auf dem Teppich des Wohnzimmers, waren alle höchst begeistert und mit einem Mindesten von extremer Lust bei der Sache. Aber schon bedauerten die Mädchen, kein Foto gemacht zu haben. So setzte die Clicque das Spannen bei dem Film fort, und Ray bemerkte, wie sich und ihn seine Nachbarinnen hin und wieder wie zufällig betatschten oder streichelten. Weil sie nun auch sehr eng beieinander saßen, entging keinem, wie jede auf dem Sofa hin und her rutschte, wenn eine Filmszene ihre Spannung übertrug.
Ray rollte die Augen, doch Augenverdrehen half jedenfalls nichts, der letzte Filmabschnitt mit der Dildofrau sollte alle Weibsleute, auch die schüchterne Gloria, ausflippen lassen.
Inzwischen hatte Ray tatsächlich fast die ganze, immer wieder aufgefüllte Kanne Pisse ausgetrunken, also durchaus mehr als die zwei Liter, die man am Tag trinken sollte. Andrea übrigens zog ihre Jeans nicht mehr an. So sah man beiläufig, wie sie intensiv an sich arbeitete und ihren Slip an den Schamlippen rieb, so dass er nach und nach feucht wurde.
Die Feuchtigkeit der Mädchen verströmte sich stärker und intensiver, und es lag deutlich der strenge Geruch ihrer erregten Mösen in der Luft. Karin hatte ihre Hose geöffnet, und nur Gloria hielt noch einfach nur ihre Hand auf den Schoß, sehr vorsichtig-zurückhaltend war sie.
Im Film suchte jetzt eine attraktive Frau das Domina-Studio auf. Außer Silke, die die Handlung ja bereits kannte, nahmen alle zunächst an, dass es eine weitere Domina wäre. Eine Minute später war klar, dass es sich bei dieser Frau aber um eine Kundin handelte. Das war für die anderen Mädchen echt aufregend. Kannten sie das etwa noch nicht? Sicher wohl nicht. Gebannt spannend verfolgten sie den weiteren Verlauf.
Jene Kundin entkleidete sich hinter einem Vorhang, bat die Herrin herbei, die ihr einen speziellen Lederdress anlegte, der so gearbeitet war, dass er die weiblichsten Stellen einer Frau entblößte und hervorhob, aber gleichzeitig so funktionell gearbeitet war, dass die Trägerin mit Händen, Füssen und Kopf darin und daran gefesselt werden konnte. Die Darstellerin wurde auf einer Art von Strafbock angeschnallt, zwei Zofen brachten sie mit Dildos auf Hochtouren. Dann liess die Domina ihr Objekt ihren Urin trinken, was Voraussetzung für die nächsten Handlungen war. Weil einiges danebentröpfelte, wurde die gefesselte Frau mit einer roten Reitgerte gezüchtigt, auf ihren wunderschönen Po, der damit verunstaltet war. Als die Kameraführung die Striemen zeigte, bedauerten es alle mit einem «Och!» Dann schnallte sich die Domina einen dicken, schwarzen Dildo um, der vielleicht 30 Zentimeter lang gewesen sein mochte ein Raunen ging durch die Gruppe und vergewaltigte damit ihre Kundin.
Die ganzen fast 30 Minuten des Akts mit der Kundin über hatten die Mädchen um Ray herum keine Ruhe zwischen ihren Beinen, er natürlich auch nicht. Die Beule in seiner Hose wollte nicht mehr nachlassen, vielmehr schien sie nach außen entweichen zu wollen. Als Ray zwischendurch sah, dass alle Mädchen nur noch in Unterhöschen da sassen beziehungsweise Katja und Silke ihre Röcke gelüpft hatten, machte auch er seine Hose auf und fing an, seinen Schwanz zu wichsen.
War das ein Szenario! Alles bewegte sich sanft-rhythmisch und verstärkte sich mehr und mehr, je nach Spannung des Films.
Katja konnte sich als erste nicht mehr beherrschen und griff zu Ray über. Gleichzeitig führte sie seine Hand auf ihre Schamlippen. Dabei stockte er einen Moment, um dann die von ihr geforderte Lustbefriedigung zuzulassen, als er glaubte sich zu erinnern, dass sie bereits 17 sei. Er tröstete sich wohl für drei Sekunden, von diesen fünf Mädels in die Sache hineingezogen worden zu sein. Doch länger als diese drei Sekunden konnte er wohl sowieso nicht mehr denken.
Als Katja nach zwei Minuten von Ray forderte: «Los, fester!» wurden die anderen Mädchen auf das Gefummel aufmerksam. Kurze Zeit später, der Aufforderung kam Ray ja gerne nach, Katja hatte sich die Brüste entblößt, indem sie sich das Shirt über den Kopf und ihre Brüste aus dem BH heraus gezogen hatte, hatten sie sich einander ganz zugewandt. Silke stoppte, vielleicht beim Höhepunkt des ganzen Videofilms, mit der Pausetaste den Film, und alle schauten nur noch den beiden Wohnzimmer-Akteuren zu.
Nun standen also wieder vier Mädchen um zwei Akteure herum und feuerten die beiden an, Katja und Ray eben. Sie knutschten als hätten sie sich ineinander verbissen, er rieb mit der einen Hand ihre zarten aber festen Brüste, mit der anderen ihre geile feuchte Muschi, und Katja wichste ihn dafür und zog ihn immer näher und fester an sich heran.
Die Weibs-Clique forderte: «Los, Katja, gib ihm die Fotze!» und zu Ray «Mach schon! Fick sie!»
An Verhütung war jetzt nicht mehr zu denken. Ray und Katja rutschen von der Couch und krabbelten fast wie kleine Kinder hinüber in die Mitte des Raumes, um dort, vor dem Fernseher in Hündchen-Stellung zu gehen.
Langsam glitt sein harter Penis atergo in ihre enge Scheide hinein. Das einzige, was Katja und Ray wahrnahmen, waren sie sich selbst, und mehr beiläufig, dass man es von ihnen verlangte. Dann fickten sie fast um die Wette.
Und Katja wollte seinen Samen in sich haben, was sie mit «Los! Spritz mich nass!» forderte, und was dann auch vielleicht eine Viertelstunde später so geschah. Als sie sich wieder voneinander trennten, lagen sie knutschend auf dem Teppich und strahlten einander glücklich an.
Durch die vielen Unterbrechungen beim Film und die geschilderten Aktionen war es mittlerweile schon acht Uhr abends geworden. Silkes Mutter würde bald nach Hause kommen, und in Wohnzimmer und Küche sah es ziemlich unaufgeräumt aus.
Während Ray und Katja leise miteinander redeten und schmusten, sich Zärtlichkeiten zuflüsterten, zogen sich die anderen Mädchen bereits wieder an und begannen aufzuräumen, damit Muttern ja nichts mitbekäme.
Das jedenfalls, musste Ray ihnen allen später gestehen, war eines seiner geilsten Erlebnisse, die er je hatte, obwohl er davon sogar den tollen Fick mit Katja einmal ausnahm. Doch alle Mädchen pflichteten ihm bei.
Ray merkte Silke an, dass sie etwas frustriert war, nicht an Katjas Stelle gewesen zu sein; den anderen Mädchen gegenüber konnte sie es wohl aber verbergen. Mag sein, dass es mit daran lag, dass die noch immer ihre Aufmerksamkeit auf ihre eigenen, befriedigten Lustschlitze richteten oder von kommenden Taten und Untaten schwärmten.
Bevor man Silke verließ, nahm Ray sie noch einmal kurz in den Arm, um sich bei ihr zu bedanken. Für die anderen unauffällig griff sie ihm zwischen die Beine und flüsterte ihm ins Ohr: «Das will ich auch spüren.» Sie tauschten ihre Adressen und Telefonnummern aus und versprachen einander, die Video-Nachmittage zu wiederholen, was für Ray teils leider, teils Gott-sei-Dank, auch passierte.
Ray jedenfalls schickte später noch ein Gott-sei-Dank gen Himmel, ein Dank eben, dass Katja die Pille nahm. Er hätte nämlich bestimmt nicht gewusst, aus einer solchen Situation heraus mit anderen Folgen umzugehen.
Nun muss aber noch dazu gesagt werden, dass man(n) solche Situationen im Leben mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht erlebt, und besonders dann nicht, wenn man(n) es will, fordert, erzwingen will. Und es ist auch nicht besonders zuträglich für ein Karma, sich mit mehreren gleichzeitig oder durcheinander einzulassen oder sich gar ausschließlich auf sexueller Ebene zu betätigen. Wenn denn keine Liebe aus dem Herzen mit dabei ist, sondern nur die pure Lust des Geschlechts, wirkt das fast immer destruktiv.
Ray konnte von Glück sagen, dass er zu dieser Zeit mit keiner Frau liiert war, so dass trotz des scheinbaren Durcheinanders noch eine einigermaßen überschaubare Ordnung in seinem Gefühls- und Liebesleben herrschte. Er konnte zuletzt also nicht nur über die gemachten Erfahrungen froh sein, sondern auch darüber, dass dies nur Angenehmes nach sich zog.
Ray und die Mädchen verabschiedeten sich von Silke und fuhren mit dem Lift nach unten. Als sie im Erdgeschoss den Aufzug verlassen hatten, trat eine nicht unattraktive Frau mittleren Alters herein und fuhr nach oben.
«Diese Geschichte ist nun sieben Jahre her.
Die Mädchen, mit denen ich mich damals noch des öfteren traf, sind inzwischen junge, reife Frauen geworden. Alle haben sie ihre ganz persönlichen Vorzüge, so wie damals schon.
Von Silke, Katja und Karin erfuhr ich, dass sie sich irgendwann mit einem Studio selbständig gemacht haben, über Andrea, dass sie in die USA ausgewandert ist, und was ich zuletzt über Gloria erfuhr, war, dass sie schwanger war und heiraten wollte.
Gloria übrigens, Gloria liebe ich von ganzem Herzen. Sie ist sehr feinsinnig, und ich glaube, sie hat den ordinären Umgangston von damals ganz abgelegt, was für sie auch erheblich besser ist.»
Rambalds Gegenüber nickte und machte eine Geste, doch weiter zu erzählen.
«Tja, dem gegenüber ist ein gewisser ordinärer Ton bei den anderen Weibsleuten nicht nur wirklich angesagt, nein, es gehört mit zu deren Persönlichkeit! Und auch das schätze ich an ihnen.
Silke traf ich vor ein paar Wochen einmal wieder.
Das ist dann wohl auch der Anlass, dass ich mich jetzt daran erinnere.»
«Hmmhm! Und dann? Was passierte dann?»
«Ja, die unglaubliche oder unglaublich gute Fortsetzung von dem, was damals gewesen war. Wir waren wieder so herzlich zueinander, aber auch so geil aufeinander, wie damals. Spontan entschieden wir uns, in ein Café zu gehen. Wir redeten lange, und so erfuhr ich also, was inzwischen alles passiert war und sich verändert hatte zumindest in Stichworten.
Zuletzt ludt mich Silke ein, sie doch in ihrem Studio zu besuchen, ganz ohne Verpflichtung, aber mit dem Nachdruck, dass wir es uns wieder einmal richtig besorgen sollten. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und nein sagen.»
Rambald legte eine Pause ein.
«Ich habe dann ihr Angebot inzwischen ein paar Mal wahrgenommen.
Silke behandelte mich jedesmal wirklich sehr dominahaft, und es hat mir außerordentlich gut gefallen. Sie ist einfach
», Rambald schüttelte den Kopf, bevor er weiter sprach. «Bei zwei Sessions waren auch Katja und Karin zugegen und konnten mich mit ihren Fähigkeiten als Erzieherinnen überzeugen. Die besondere Zuneigung zwischen Katja und mir mussten wir aber vor Silke wieder verbergen. Sie hätte es wohl vor Eifersucht nicht ausgehalten.»
Das Augenpaar war erforschend auf Rambalds Gesicht gerichtet.
«Was ich aber den dreien sehr hoch halte, ist, dass sie kein Geld von mir verlangten und wohl auch nie nehmen werden. Sex jeder Art, der aus Lust und Liebe stattfindet, ist einfach befriedigender für mich, zumindest befriedigender, als wenn man dafür bezahlen muss wie für ein anderes Geschäft. Obwohl Letzteres für zu viele Menschen wohl immer noch zu viel Gewicht hat.»
Rambald nahm die Zustimmung wahr.
«Von wegen des Nichtbezahlens, glaube ich, die drei wollen das unter anderem so, weil ich sie einmal auf die richtige Spur gebracht habe
»
Als Rambald sich mit Handschlag verabschiedete, meinte er: «Nun, es gibt ja noch einiges an Aussergewöhnlichem zu berichten. Ich rufe Sie an!» #
Nun: Mich interessiert, was Ihr von Ray's Geschichte haltet mafrawi@web.de
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